Sonntag, Februar 18, 2007

auf fellen bewegen


geschafft!
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christine probiert am weg zu sass fürkle oberhalb von malbun zum ersten mal das gehen mit den tourenskiern und den fellen aus. die anfängerin macht es so gut, dass sie sogar vom obligaten muskelkater verschont bleibt.

wie früher bewegen


kanada? zuger älpele!
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die semesterferien verwöhnen uns in der zweiten hälfte mit herrlichstem winterwetter. lediglich an schnee mangelt es. aber uns bleiben ja die verschneiten höhenlagen und so fühlen wir uns am weg zum zuger älpele nach kanada versetzt.

gargellen überrascht an unserem ersten gemeinsamen skitag nach ilses operation auch am nachmittag noch mit hervorragenden pistenverhältnissen. beim besuch in der lärmigen obwaldhütte streiken aber die kinderlein. keine aprés-ski blondinen ;-)

Freitag, Februar 16, 2007

in die kleine weltstadt reisen

zur übernahme meines künftigen pendlerautos bei der amag utoquai fahren wir mit dem zug nach zürich. bei feinstem frühlingswetter fühlen wir uns dabei teilweise nach paris versetzt, etwa oben am lindenhof oder unter all den sonnenhungrigen an den seepromenaden. meine damen geniessen die weltstädtische vielfalt, sind vom angebot im globus ganz angetan und christine fasst vor lauter begeisterung für "downtown switzerland" letztlich den entschluss, in zürich studieren zu wollen (!). schade, dass der lederladen an der schipfe mittagspause hat. die witzigen stempel, die christine und kathrin bei bookbinders design im oberdorf auswählen, vergessen sie dann zwar bei der amag, aber post sei dank kommen diese erinnerungen an eine reise in die nächste umgebung wieder heil nach hause.

Dienstag, Februar 13, 2007

rösti in höhenluft geniessen

bereits beim ersten aufenthalt in davos ist uns das "islen" aufgefallen. nun habe ich gelegenheit, beim mittagessen mit dem neuen team in einer der niedrigen und gemütlichen stuben ein herzhaftes rösti zu geniessen. daraus könnten mehr werden.

Montag, Februar 12, 2007

auf halbwegs ausreichender schneedecke bewegen

selbst im "schneereichsten dorf der welt" sind nicht alle winterwanderwege präpariert, weil es schlicht an schnee mangelt. für die optik, für lust auf eine skitour, für einen ansehlichen schneeman auf der alpe oberdamüls sowie für eine abfahrt mit dem schlitten reicht die weisse mittelpracht aber.

klassisch geniessen

im café papon in der genfer altstadt geniesst man in uralten gewölben klassische küche. ich sollte mir aber endlich merken, dass sich hinter dem ausgezeichneten "souris d'agneau" nicht - wie der name vermuten liesse - eine mauskleine portion vom lamm verbirgt, sondern eine ziemliche stelze.

in der rheinfelder bierhalle im zürcher niederdorf drängt sich ein ausserordentlich heterogenes publikum an den langen tischreihen, um ein klassisches cordon bleu von beträchtlichen ausmassen zu geniessen. oder ein leberli. da allerdings endet für mich der genuss.

für ein paar stunden nach florida reisen

der internet-auftritt des hotel florida in studen bei biel bleibt mir so im gedächtnis haften, dass ich am bahnhof biel zum gelächter des taxifahrers bitte, zum "hotel flamingo" gefahren zu werden. besonders bei schneeregen wirkt der tropische stil des hotels in der mitte von nirgendwo wirklich etwas schräg. aber für die dauer eines kick-off meetings lässt sich auch das aushalten.

beinahe zu vertrautes lesen

kein richtiges déja-vu, aber doch ein gefühl des "schon-so-ähnlich-vom-gleichen-autor-gelesen" stellt sich gleich zu beginn der lektüre von martin suters "der teufel von mailand" ein. was die spannung zwar nicht mindert, aber den leser hoffen lässt, dass suter seine thematische kernkompetenz auch wieder einmal verlässt und neue türen öffnet.

Dienstag, Februar 06, 2007

tiefes wasser sehen

das leben ist kein langer, ruhiger fluss, wenn der eigenen tochter unheil geschieht. die tragische verknüpfung von kindheitstraumata, schuld und freundschaft endet schliesslich im tiefen wasser von clint eastwoods erschütterndem mystic river. böse kann man(n) keinem der männer sein.

vom längst vergangenen wetter lesen

wen interessiert schon das wetter vor 15 jahren? leserinnen und leser, die sich einem zwar unrealistischen, aber amüsanten literarischen trick aus der feder von wolf haas hingeben wollen.

thermen-vergleichstest geniessen

ziemlich kurzfristig lassen wir die kinderlein grosselterlich betreuen, um ein paar tage und nächte im aqua dome in längenfeld/ötztal zu geniessen. der thermenbereich ist - verglichen mit geinberg - etwas klein, lockt aber ewige kinder mit einer unterwasserkamera. das pseudo-noble getue im restaurant wirkt zu aufgesetzt, die resultate aus der küche schmecken jedoch sehr fein. wirklich überzeugend ist aber die saunawelt. auch wenn ein paar ver(w)irrte russ/-innen mit badehosen und bikini herumlaufen.

Donnerstag, Januar 18, 2007

geldtempel neu erleben

wo soll das hinführen, wenn meine bank in vaduz, die bisher durch den üblichen liechtensteinischen protz-barock bestach, nun aussieht wie ein kalifornisches nobelrestaurant mit asiatischen anklängen? servieren sie mir mein geld dann auf einem yellowfin tuna carpaccio?

den briefroman der neuzeit lesen

daniel glattauers briefroman der internetgeneration liest sich hervorragend gut und leicht. dementsprechend ist man an einem abend und in einer nacht auch durch damit: "gut gegen nordwind".

Montag, Januar 08, 2007

im schnee bewegen


schlitteln am zauberberg
Originally uploaded by herwig.daemon.
zum ski fahren fehlt die motivation, so lange die optik noch keinen echten winter vermittelt. aber zumindest mit rodel und bob rücken wir aus, um frischluft zu tanken:
oben in davos ist die luft für ilse sowieso ideal. riesige freude hat sie aber auch, als wir über den winterwanderweg das sassfürkle oberhalb von malbun erreichen. die kinder und ich schnaufen dabei wahrscheinlich mehr als sie selbst.

groove spüren und hören

in der "brown street" von joe zawinul ist ordentlich was los. weil der titeltrack aber auf iTunes ohnehin nur mit dem gesamten album erhältlich ist, kann man auch gleich das silberscheibchen in wien erstehen, um es bei der rückfahrt im auto zu geniessen.

sammelsurium lesen

astrid macht uns auf das ideale kompendium zur aneignung des weltwissens aufmerksam. "schotts sammelsurium" gibt es ausserdem auch in einer ausgabe "essen & trinken". doppelter genuss.

goodfellas zu später stunde sehen

nach dem kinobesuch von 1990 müssen es wohl schon so zwei oder drei wiederholungen gewesen sein, die ich im fernsehen gesehen habe. trotzdem gönne ich mir das meisterwerk nochmals, auch wenn es mich wertvolle stunden schlaf kostet: goodfellas von martin scorsese. irgendwann muss ich ausserdem paul ciceros methode, den knoblauch mit dem rasiermesser zu schneiden, selbst versuchen.

nur auf dem papier reisen

meine tradition, ausgedehntere reisen in einem kleinen notizbuch ganz konventionell mit tinte, eintrittskarten, restaurantrechnungen etc. festzuhalten begegnet mir in wien in perfektionierter, haptisch anregender form: die moleskine city notebooks machen sofort lust auf intensive städtereisen.

vom genuss lesen

in einem wiener buchgeschäft stosse ich auf die "cool restaurants"-serie von teneues publishing. neben dem 'una' in wien, das wir noch besuchen sollten, finde ich in den städteführern ein paar 'bekannte':
  • 0815 in zürich - von einem besuch mit nils
  • zest in chicago - vom mittagessen mit rolph
  • the standard - von der solo-entdeckungstour in downtown los angeles.

wien trotz post-weihnachts-trubel geniessen

an einem der letzten tage des alten jahres besuchen wir wien, um endlich wieder alte freunde zu treffen. das touristen-getümmel in der innenstadt ist gewaltig und in den geschäften werden offenbar alle weihnachtsgeschenke zeitgleich umgetauscht.

beim mittagessen mit stefan und katja in der kleinen osteria del collio in der himmelpfortgasse stellen wir michele mit einer ungewöhnlichen speisenfolge (eine portion tagliata di manzo als vor-dessert) und dem wunsch nach seinem selbst gemachten karamel zur hervorragenden panna cotta (haupt-dessert) auf die probe.
das café-restaurant una im museumsquartier wartet mit jenem chicorée mit gorgonzola auf, den man zuweilen auch im tessin bekommt. dort ist der käse aber lauwarm-zartschmelzend - eine empfehlung an die una-brigade unter dem mosaik-gewölbe.
den schlusspunkt bildet ein besuch im prückel. wie abgewohnt muss ein wiener kaffeehaus eigentlich sein, damit es wirklich gut wird? 50er-jahre-stehlampen mit bambusstangen und eine schauderhafte bahnhofsuhr aus den 60ern über dem eingang gehören zum erfolgs-inventar. und der topfenstrudel ist hervorragend.