- malia: young bones
- cassandra wilson: thunderbird
Samstag, Januar 05, 2008
neues und klassisches hören
weihnachtsmusik mit seele hören
hinterher begiessen die herrschaften ihr grandioses konzert ebenso wie unser noch zu gründendender jux-sportverein im glashaus. meine allfällige funktion für den verein wäre laut markus auch schnell geklärt: "blogwart" ...
Sonntag, Dezember 16, 2007
fiebrige vorfreude auf weihnachten erleben

Samstag, Dezember 08, 2007
mit dem bähnle zum nikolaus reisen
vorübergehend am zauberberg leben
in schöner regelmässigkeit finden die förmlicheren abendessen, fondues und ungezwungeneren zusammenkünfte im schweizerhof, posthotel, central sporthotel oder im restaurant parma statt. am rückweg durch die verschneiten strassen und wege von davos übt die "chämi-bar" eine magnetische wirkung auf die nachtschwärmer aus. warum die homepage dieser davoser institution allerdings eine .de-Adresse hat, bleibt rätselhaft.
Mittwoch, November 14, 2007
an den rand der wüste reisen und am rand des golfplatzes geniessen
ein kluger reisebegleiter hat gesagt: "jetzt bin ich da immer in diesen tollen hotels - und ich seh's einfach nicht mehr" (das tolle).
auch mit dem "fairmont scottsdale princess" ist es ein wenig so. vor allem, weil die zeit fehlt, um die annehmlichkeiten zu geniessen. der organisierte ausflug zur ranch am rand der sonora wüste kann den resort-tunnelblick nur geringfügig erweitern.
zumindest die qualität der steaks ist in derartigen resorts über zweifel erhaben, so auch im "the grill" beim golfplatz.
Mittwoch, Oktober 31, 2007
an den fuss der berge reisen und im überfluss geniessen
'il professore' müssen wir für den unterkunftstipp im piemont wirklich danken: in der "cascina la carlotta" in castelboglione fühlen wir uns bei den herzlichen gastgebern alfredo und carla bestens aufgehoben, sie umsorgen uns mit tipps, reservierungen und einem umwerfenden frühstück.
dabei sollte man auf das reichliche frühstück eher verzichten, möchte man das genuss-angebot im piemont voll auskosten. wir tun trotzdem unser bestes.
- ristorante i girasoli, san marzano oliveto
gleich zu beginn unseres verlängerten wochenendes erleben wir die piemontesische version von einem gelungenen samstag abend: in einem schier unaufhörlichen strom servieren die drei herren wirte unmengen von antipasti, die für sich genommen schon ausreichend wären. in diesem lokal ohne speisekarte hat man aber nicht mit dem wirt gerechnet: unter zwei durchgängen an 'primi' mit verschiedenen pasta-variationen kommt der geneigte gast nicht davon, ehe schön langsam die hauptspeisen gereicht werden. unnötig zu erwähnen, dass nach einem glas moscato d'alba es auch nicht bloss bei einer einzigen nachspeise bleibt. - l'osteria del teatro, alba
diesmal sind es drei damen unterschiedlicher generationen, die das freundliche lokal zu einem hort des genusses machen. sie wieseln durch die osteria, die auch am sonntag abends restlos ausgebucht ist und versorgen die hungirgen und schnatternden münder mit köstlichkeiten. im grossen piemonteser panna cotta vergleichstest - von mir privat durchgeführt - gebührt diesem lokal übrigens die krone. - osteria veglio, la morra
zwar kommen wir 'nur' zum mittagessen vorbei, aber schnell ist klar, dass es germanos tipp in sich hat: herrliche speisen, hervorragende weine glasweise und angenehmes ambiente hinter einer unscheinbaren fassade. mit dieser empfehlung machen wir sogar unsere vermieter als genussmeister neugierig. - la casa nel bosco, cassinasco
das navigationsgerät schickt uns auf eine nächtliche tour über berg und tal, irgendwann landen wir aber glücklich an diesem "slow food"-hort. zwischen schweizern und vorarlbergern geniessen wir qualität, die sich eben herumspricht und sich auch in restaurantführern findet: so ein brasato, das sich mit der gabel zerteilen lässt, wollen auch andere auf der zunge schmelzen lassen. - vincafé, alba
mit dem glück, zur aperitiv-zeit einen tisch zu ergattern, schmeckt der kühle, weisse roero gleich noch besser. so sitzen wir am laufsteg der eitelkeiten, wie ihn nur ein italienischer sonntag bieten kann. - bar la brasilera, alba
irgendwo muss der geneigte besucher die zeit zwischen aperitiv und abendessen verbringen, immerhin liegen da im piemont noch ein paar stunden dazwischen. an diesem kritischen punkt bietet sich etwa diese bar an, die praktischerweise am end-/startpunkt der albeser flaniermeile liegt. - fiera nazionale del tartufo bianco d'alba
wenn sich schon bisher feststellen liess, dass sich das piemont praktisch nur über das essen & trinken definiert, dann gipfelt dieses gefühl in der trüffelmesse. allein der umwerfende duft beim eintritt in die haupthalle betört. die ganze fiebrige aufregung um die schwarzen und weissen knollen wird von einem überangebot an weiteren kulinarischen köstlichkeiten begleitet: käse und wurst, pilze, wein & pasta ... die messe dehnt sich letztlich auf die ganze stadt aus, denn alba präsentiert an diesem wochenende 'gastronomia' auf den plätzen und strassen der innenstadt.
als länger anhaltende erinnerung an dieses wochenende kommen ein paar ausgewähle flaschen aus den cantine renato ratti und fratelli barale mit nach hause, darunter lagerfähiger barolo.
Freitag, Oktober 26, 2007
nach berlin reisen und teilweise verstecktes geniessen
in den hackeschen höfen finde ich abends darauf das anatre bistro. nochmals italienisch angehauchte küche. macht aber nichts, denn die obligate currywurst gab es schon am kongress.
wirklich versteckt ist aber ein lokal, auf das ich bei der frühstückslektüre stosse: das "tausend" am schiffbauerdamm macht durch äussere unauffälligkeit von sich reden. wer es findet, den überrascht die gestaltung der katakomben im inneren.
jazz im schaufenster hören
einen rattenschwanz an gags sehen
Sonntag, Oktober 21, 2007
glücklich lesen
vorfreude auf das hören
vom genuss lesen
eine runde zahl geniessen
Freitag, Oktober 19, 2007
komödiantische wiederholung sehen
Dienstag, Oktober 16, 2007
sich im herbsthoch bewegen
mit freunden in portionen feiern
herbstliche davoser gastronomie geniessen
- im restaurant des hotels meierhof ist die atmosphäre zur gemse gemütlich, der service aufmerksam und der gastgeber unaufdringlich freundlich. für den amerikanischen besucher, der mit seinem namen begrüsst wird, ist dies immer wieder herzerwärmend.
- zwar diente das waldhotel thomas mann als historische inspiration für den "zauberberg", aber die servicequalität verzaubert heute nicht unbedingt - im gegensatz zur küche und zur aussicht.